Hadersdorf-Kammern

Als das „Tor zum Kamptal“ bezeichnet, liegen die Ortschaften Hadersdorf am Kamp und der Ortsteil Kammern am Eingang zum Kamptal.

Der Ursprung des Namens Hadersdorf wurde erstmals im Jahre 865 erwähnt.

Im Jahr 1514 gab Kaiser Maximilian I dem Markt sein bis heute gültiges Wappen, das zwei miteinander kämpfende „hadernde“ Landsknechte zeigt.

Steht man auf dem großen baumbeschatteten Marktplatz von Hadersdorf, mag man sich in jene vergangene Zeit zurückversetzt fühlen. Kaum an einem anderen Ort wird man ein so geschlossenes, harmonisches Ortsbild finden wie hier. Ohne die Erfordernis und Wohnbedürfnisse der Gegenwart zu beeinträchtigen, konnte hier nahezu die gesamte alte Bausubstanz bewahrt blieben.

Ältestes Baudenkmal ist der am Übergang von der Spätromantik zu frühen Gotik sehende Karner. Seit 1961 wird er als Aufbahrungshalle verwendet. Daneben die Wegkapelle Hl. Nepomuk mit Steinplastik aus dem Jahre 1750.

Kammern

Der heutige Ortsteil Kammern gelangte durch eine Schenkung an das Stift Zwettl zu Hadersdorf. Es bestand damals aus einem Hof und 28 Häusern, der durch Ordensbrüder verwaltet wurde, der ging jedoch Mitte des 18. Jahrhunderts in Privatbesitz über. Nennenswerte Bauwerke dieses Ortsteiles sind der „Meierhof“ (Mühle) und der „Zwettlerhof“. Aus dem Besitz stammt eine Glocke und Altarbild das in der heutigen Kammerner Kapelle untergebracht ist.  

Kontakt:

Obfrau Hannelore Gartner, 3493 Kammern, Ortsstraße 56,
Telefon: 0664/5116028, FAX 02735/5309
Hannelore.gartner@aon.at

Obfrau Stv. Horst Zaiser, 3493 Hadersdorf, Schillerstraße 14
Telefon: 02735/5590

Organisationsreferent Josef Schneider, Pfarrsiedlung 2, Mobil: 0699-12112287

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